Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Zur Person
Julia Schulte-Werning ist von September bis Dezember 2026 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IGdJ. Zuvor war sie 2021 bis 2025 Praedoc-Universitätsassistentin am Institut für Geschichte der Universität Wien. In ihrem dortigen Dissertationsprojekt erforschte sie die Geschichte internationaler jüdischer Hilfe und (post)kolonialer Gesundheitsversorgung in Marokko zwischen dem Holocaust und der Dekolonisierung (1943–1967). Ihre Forschung wurde u.a. durch das OEAD Marietta-Blau-Stipendium und das JDC Archives Fellowship gefördert. 2023 war sie Gastforscherin am Jacob Robinson Institute for the History of Individual and Collective Rights an der Hebrew University of Jerusalem und 2023 bis 2024 Fellow am Center for Jewish History in New York. 2025 bis 2026 war sie Fellow am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz. Julia Schulte-Werning studierte Geschichte in Freiburg und Wien.
Tätigkeitsprofil
Julia Schulte-Werning erarbeitet am IGdJ einen Förderantrag zu jüdischer Migrationsgeschichte. In ihrem Projekt zur Geschichte jüdischer Altenpflege in transnationaler Perspektive verknüpft sie die Geschichte lokaler Altenheime mit Migrationsgeschichte und der Geschichte der Dekolonisierung.
Aktuelle Veröffentlichungen
Schulte-Werning, Julia (2024): Milk for the Mellah. Infant Health and the Logistics of Post-Holocaust Humanitarian Aid for Jewish Communities in French Morocco, in: Zeitgeschichte 51 (To Help or Not to Help – Humanitarianism in the 20th Century, Special Issue hg. Sarah Knoll/Katharina Seibert), S. 359-380.
Schulte-Werning, Julia (2024): Caring for Moroccan Jews. A Photo Album on Jewish Medical Aid in (Post)Colonial Morocco, in: The Word. CJH Blog, 10.6.2024, online: blog.cjh.org/index.php/2024/06/10/jewish-medical-aid-in-morocco/