Josefine Langer Shohat M.A. analysiert Inhalte und Ergebnisse der Tagung
Im Mai 2026 nahm das Institut für die Geschichte der deutschen Juden sein 60-jähriges Gründungsjubiläum zum Anlass, um in Hamburg die Konferenz „60 Jahre IGdJ. Deutsch-Jüdische Geschichte in neuen Kontexten“ auszurichten. Entlang der aktuellen Forschungsschwerpunkte am Haus wurde die jüdische Geschichte und Kultur unter Anwendung neuer Fragestellungen und Methoden diskutiert. Das Programm der Konferenz finden Sie hier.
Nun ist der ausführliche Bericht zur internationalen Tagung, verfasst von Josefine Langer Shohat M.A., auf der Plattform H-Soz-Kult erschienen. Langer Shohat analysiert darin Inhalte und Ergebnisse der Konferenz, die u.a. neue Forschungsarbeiten zur Rechts- und Migrationsgeschichte, zur jüdischen Gegenwartsforschung und zur Digital Jewish History diskutierte.
Zusammenfassend heißt es: „Die Konferenz hat gezeigt, dass die deutsch-jüdische Geschichtsschreibung ein lebendiges Forschungsfeld ist, welches zum einen historische jüdische Akteur:innen ernst nimmt und so einen differenzierten Blick auf die Geschichte ermöglicht und zum anderen anschlussfähig ist an aktuelle Debatten und damit auch über das Forschungsfeld hinaus von Interesse und Relevanz ist. Das IGdJ ist, auf der Hälfte zur 120, zu seinem 60. Geburtstag dafür bestens aufgestellt.“