Gabriele Meyer-Fellowship 2026
Alexia M. Orengo Green ist Doktorandin am Van Hunnick History Department der University of Southern California, wo sie zudem ein Graduiertenzertifikat in Jüdischen Studien erworben hat. Sie hat einen Bachelor-Abschluss in Geschichte und Archäologie vom Dickinson College und einen Master-Abschluss in Public History von der New York University. Neben ihrer akademischen Arbeit führt Orengo Green Interviews für das Visual History Archive (VHA) der USC Shoah Foundation durch und hat an mehreren Oral-History-Projekten mitgewirkt, darunter das vom NEH geförderte Projekt „Memory & History: Transforming the Narrative of the Spanish Civil War & Francoist Dictatorship“.
Orengo Green erhielt zahlreiche Stipendien und Forschungszuschüsse, darunter das „Beth and Arthur Lev Student Research Fellowship“ des Center for Advanced Genocide Research der USC, das „Fritz-Thyssen-Stipendium für Dissertationsvorbereitungen“ des Deutschen Historischen Instituts, das „Auschwitz Jewish Center Fellowship“, das „Steve and Sandy Cozen Graduate Fellowship“ der Shoah Foundation, das „Junior Fellow“-Stipendium am Zentrum für Holocaust-Studien des Leibniz-Instituts für Zeitgeschichte in München sowie das „Claims Conference Saul Kagan Fellowship“.
Alexia M. Orengo Green über ihr Fellowship-Projekt: Während meiner Zeit am IGdJ werde ich weiter an meinem Dissertationsprojekt arbeiten, das sich mit den deutsch-jüdischen Kindern befasst, die während des Holocaust mit oder ohne ihre Eltern aus Nazideutschland flohen und in verschiedene Länder Lateinamerikas gingen. Mit meinem Fokus auf die Erfahrungen junger deutsch-jüdischer Flüchtlinge untersuche ich, wie sich die Kinder in ihren Aufnahmeländern akkulturierten und wie sie ihre Handlungsfähigkeit nutzten, um sich anzupassen und ihren Familien und Gemeinschaften dabei zu helfen, sich in den neuen sozialen, ethnischen und kulturellen Ideologien zurechtzufinden, denen sie begegneten.