Das Institut für die Geschichte der deutschen Juden veranstaltet gemeinsam mit unterschiedlichen Hamburger Kinos, insbesondere mit dem Metropolis Kino, den »Jüdischen Filmclub Hamburg«, der sich an ein jüdisches wie nichtjüdisches Publikum wendet. In regelmäßiger Folge stellt dieser internationale Spielfilme vor, in denen die Vielfalt jüdischer Lebenswelten erkundet wird, jeweils verbunden mit einer kurzen wissenschaftlichen Einführung oder einer Diskussion mit Expert:innen nach dem Film. Dank dieses kineastischen Zuganges werden die unterschiedlichen Ausgestaltungen des Jüdischen deutlich und regen zum Weiterdenken und Vertiefen in die jeweiligen Themen und Kontexte ein. Das Eintauchen in filmische Inszenierungen eröffnet somit einen Blick in unterschiedliche Welten und lädt zugleich dazu ein, über die Macht von Repräsentationen und Visualisierungen nachzudenken.
Jüdischer Filmclub
25.06.23
Sunday
19:30 Uhr
Jüdischer Filmclub
Jüdische Filmtage Hamburg 25.6. - 29.6.2023
Metropolis Kino
08.05.23
Monday
18:30 Uhr
Jüdischer Filmclub
Filmvorführung im Warburg-Haus
Dr. Andreas Brämer / Jüdischer Filmclub
30.03.23
Thursday
19.30 Uhr
Jüdischer Filmclub
Jüdischer Filmclub im Metropolis-Kino
22.12.22
Thursday
19.00
Jüdischer Filmclub
Schächten - Ein Film von Thomas Roth
13.09.22
Tuesday
19.00
Jüdischer Filmclub
SERET - The International Israeli Filmfestival
12.09.22
Monday
19.00
Jüdischer Filmclub
SERET - The International Israeli Filmfestival
18.08.22
Thursday
19.00
Jüdischer Filmclub
Mit dem Regisseur Yair Qedar
07.07.22
Thursday
Jüdischer Filmclub
Zum zweiten Mal veranstaltet die Jüdische Gemeinde Hamburg in Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden und dem Abaton Kino die Jüdischen Filmtage Hamburg.
04.07.22
Monday
09.00 und 11.30
Jüdischer Filmclub
Jüdische Filmtage 2022
Am 4. + 5. Juli 2022 finden 2 Schulveranstaltungen im Abaton-Kino statt
04.05.22
Wednesday
18:30
Jüdischer Filmclub
Filmclub im Warburg-Haus
Ein Film von Isabel Gathof
Seine Karriere begann im Ghetto von Hanau, von dem er schließlich als erster jüdischer Künstler mit akademischer Ausbildung zum „Maler der Rothschilds und Rothschild der Maler“ aufstieg: Moritz Daniel Oppenheim hat sich mit seinem Hauptwerk, den Darstellungen zum jüdischen Familienleben, als einer der wichtigsten visuellen Chronisten eines bedeutenden Kapitels deutsch-jüdischer Geschichte – dem Zeitalter der Jüdischen Emanzipation – profiliert. Die liebevolle, detailgetreue Wiedergabe gelebter, jüdischer Rituale macht ihn bis heute nicht nur unter Kunsthistorikern und Judaisten zu einer wertvollen Quelle deutsch-jüdischer Kultur.
Zum ersten Mal widmet sich ein Dokumentarfilm Moritz Daniel Oppenheim, der mit seinen jüdischen Genredarstellungen nicht nur erstmalig ein jüdisches Selbstbewusstsein in der Kunst etablierte, sondern einen aktiven Beitrag zum interkonfessionellen Dialog leistete. Der Film geht auf internationale Spurensuche nach Menschen, Motiven und Museen, in denen das Erbe des Künstlers bis heute lebendig fortbesteht. So entsteht ein einzigartiges und sehr plastisches Portrait eines Künstlers, der seiner Identität in bewegten Zeiten stets treu geblieben ist.